Wir sind Hartz IV - Kampagne

 

Das Phänomen "Hartz IV" entwickelt sich zu einer Volksverhetzungskampagne, z.B. in Artikeln der BILD. Wer nicht selbst betroffen ist, geht dem Thema lieber aus dem Weg. Die Vorurteile manifestieren sich zu festen Bildern in den Köpfen der Menschen:

 

- Hartz IV-ler sind faule Sozialschmarotzer, die nur saufen und fernsehen.

- Wer Arbeit sucht, der findet auch welche!

- Wer eine gute Ausbildung hat, wird nicht arbeitslos.

 

Aber all das ist SO nicht wahr.

Das Problem ist nur, dass Betroffene sich schämen und sich sozial isolieren. So werden öffentlich nur diejenigen als Hartz-IV-Empfänger wahrgenommen, die mit der Bierflasche durch die Gegend laufen. Die meisten Betroffenen aber verheimlichen ihr Schicksal und werden gar nicht als Hartz-IV-Empfänger erkannt. So entsteht ein völlig verzehrtes Bild, was durch die Presse massiv verstärkt wird.

 

Im Laufe unserer Arbeit für ein bedingungsloses Grundeinkommen, sind wir immer wieder auf diese Vorurteile gestoßen. Wir haben erkannt, dass der Glaube, Menschen seien faul, wenn man sie nicht zu Arbeit zwingt, eine große Hürde ist, das bedingungslose Grundeinkommen zu verstehen. Überhaupt die Worte "Arbeit" und "Fleiß" zu klären, ist eine Herausforderung.

So haben wir beschlossen, eine Kampagne zu starten, die diese Vorurteile aufgreift.  Wir - ganz normale Bürger, die sich zu großen Teilen ehrenamtlich engagieren - bekennen uns öffentlich dazu, Hartz -IV "zu sein".  Dabei ist unser Ziel, dieses menschenverachtende System durch die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens zu ersetzen.  

 

Herzlich Willkommen auf unserer Seite.